Praxis Ganser
Psychotherapie
Hund & Psychotherapie



Im Oktober 2018 gründete ich gemeinsam mit meiner Frau Kerstin Geppert das:

Institut für Hundegestützte Psychotherapie (IHPt)

Wir bieten Ausbildungen, Fortbildungen, Seminare und Supervision für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten an, die Ihren Hund in die psychotherapeutische Praxis integrieren wollen.

Hundegestützte Psychotherapie

Die tiergestützte Therapie und Pädagogik entwickelt sich zu einer innovativen Methode, die international immer mehr Beachtung und Verbreitung findet. Inzwischen liegen überzeugende Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit vor und bestätigen damit die Erfahrungen aus der Praxis. Die hundegestützte Psychotherapie, wie wir sie verstehen, nimmt im Rahmen der tiergestützten Interventionen eine Sonderstellung ein, weil sie über die wohltuenden und förderlichen Effekte einer reinen Anwesenheit von Tieren bzw. den Umgang mit ihnen hinausgeht. In der Psychotherapie kann ein Hund aufgrund seiner evolutionären Verbundenheit zum Menschen und dem spezifischen therapeutischen Beziehungsraum zu einem echten Subjekt, zu einem Dritten im therapeutischen Prozess werden. Neben den dyadischen Themen können jetzt auch triadische Vorgänge, die für die psychische Entwicklung und Pathogenese essentiell sind, unmittelbar erlebt und bearbeitet werden.

Den Hund in die psychotherapeutische Arbeit integrieren

Durch die Integration des Hundes erweitern sich die Möglichkeiten mit den Patienten über Gefühle, Wünsche Bedürfnisse, Handlungsmuster zu sprechen die ihn bzw. andere betreffen und motivieren – d.h. gemeinsam zu mentalisieren. In der Art und Weise wie die Patienten den Kontakt zum Hund gestaltet, kommen affektmotorische Muster zum Tragen auf die der Hund wiederum reagiert. Der Hund gibt Rückmeldungen über die Patienten und das Geschehen im Raum, die so nur ein Hund geben kann. Diese zu verstehen und für die Psychotherapie zu nutzen benötigt eine fundierte Auseinandersetzung mit den Prozessen zwischen Patient, Hund und Therapeut. Psychotherapeuten aller Fachrichtungen können den Hund gewinnbringend in ihre Therapieform einbringen, wenn sie das aktuell vor sich gehende Beziehungsgeschehen als wertvolle therapeutische Ressource sehen. Einen Hund in die psychotherapeutische Arbeit zu integrieren benötigt den Mut, die bekannten therapeutischen Pfade zu verlassen und sich auf etwas Neues einzulassen. Unser Verständnis dieser Arbeit ist im Buch von Gerd Ganser veröffentlicht.







Bezug im Buchhandel (online und vor Ort)

Einen Hund in der Psychotherapie, insbesondere mit Kindern, einzusetzen, bietet viele wertvolle Möglichkeiten. Sowohl der Hund wie auch der Mensch müßen allerdings gut für diesen Einsatz geeignet und vorbereitet sein. Ich selber bin von Margarete Weiler ausgebildet worden. Sie ist eine der ersten analytischen Kinderpsychotherapeutinnen die diese Arbeit überhaupt in Deutschland praktiziert hat. Um ihre Erfahrungen weiter zu geben und weiter zu forschen, gründete sie Wikkegaard, als Ausbildungsinstitut und Hundezucht.
http://www.wikkegaard.de




Ein filmischer Eindruck von der Ausbildung auf youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=yzohDx-uSP0



Eigene Veröffentlicheungen:

- Artikel im Psychotherapeutenjournal 1/2014:

ptj_2014-1 Ganser.pdf



- Vortrag am 15.10.2014, Luisenklinik Bad Dürrheim:

Vortrag Luisenklinik



- Vortrag am 10.10.2015, Tagung Tiergestützte Psychotherapie:

Tagung Sasbachwalden.pdf